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Gebirge der Antarktis

Wenn man vom Gebirge der Antarktis spricht denkt man in erster Linie an den Mount Vinson in der Westantarktis - mit über 5000m die höchste Erhebung - oder den Mount Erebus in der Ostantarktis - ein Vulkan nahe der Stationen Scott Base (NZ) und Mc Murdo (USA). Dabei wird der ganze Kontinent durch das Transantarktische Gebirge in die Ostantarktis und Westantarktis unterteilt. Dieser Gebirgszug quer durch den Kontinent hat eine Länge von 4800 km, aber an vielen Stellen ist er vollständig von Eis überdeckt.

Glaziologische Forschungen in den Rondane Mountains

Geologische Forschungen in den Pensacola Mountains

Die Prinz Charles Mountains, zwischen den australischen Stationen Mawson und Davis gelegen.

Computergrafik einer eisfreien Antarktis

 
   

Transantarctic Mountains

Der über 3000km lange Gebirgszug teilt die Westantarktis von der Ostantarktis und bildet auch den Kontinentalrand zum Ross-Schelfeis. Die höchste Erhebung ist der Mount Kirkpatrik mit 4528 Metern. Das Gebirge ist stark vergletschert und hat reiche Rohstoffvorkommen.

Die Spitzen der Transantarctic Mountains durchbrechen die Eisdecke der Antarktis und eignet sich daher besonders für geologische Forschungen.

Die Queen Maud Range sind Teil des Transantarktischen Gebirges.

Mount Vinson

Der Mount Vinson ist mit 4897 Metern die höchste Erhebung der Antarktis und gehört zur Sentinelkette am Rande des Ronneschelfeises Westantarktis.. Die Erstbesteigung gelang erst am 18.12.1966 durch amerikanische Bergsteiger

 

1986 waren es Dr. Gerhard Schmatz aus Neu-Ulm (Deutschland) und Stefan Wörner aus Wald ZH (Schweiz)

Sie bestiegen als erste Menschen je den höchsten Berg eines jeden Kontinents.

Über das Jahresende 1997 / 98 war eine belgische Gruppe auf dem höchsten Berg der Antarktis.

   

Mount Erebus

Der Mount Erebus ist ein tätiger Vulkan und erhebt sich 3794 m über den nahen Meeresspiegel. Er liegt auf der Ross-Insel, wo auch die US-Hauptbasis Mc Murdo und die neuseeländische Scott Base liegt. Dadurch gehört er zum besten erforschten Berg der Antarktis. Im März 1908 wurde er zum ersten Mal durch die Expedition von Shackleton bestiegen. Der Berg wurde 1841 durch den britischen Forscher Sir James Clark Ross entdeckt, der ihn nach einem seiner beiden Schiffe benannte. 1979 prallte ein neuseeländisches Passagierflugzeug auf den Berg, alle 279 Passagiere kamen bei diesem Rundflug ums Leben. 
Bei diesem Vulkan gab es am 26.1.1841 eine Eruption, als James Ross dort war. Das gleiche passierte am 4. Sept. 1974 und vom 13. bis 19. Sept. 1974. Drei seismische Stationen sind in der Zwischenzeit durch die USA, Neuseeland und Japan installiert worden, um die Aktivität dieses Vulkans zu studieren.
Der Mount Terror, Nachbarberg des Mount Erebus, war 1841 ebenfalls aktiv.

Der Mount Erebus befindet sich ganz in der Nähe der amerikanischen Hauptstation Mc Murdo. Der Berg ist auch interessant für seismologische Forschungen.